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Vortrag zum Umgang mit traumatisierten Flüchtlingen

Das Interesse an dem Fachvortrag für ehrenamtlich und hauptamtlich aktive Menschen in der Flüchtlingshilfe, der kürzlich im Landratsamt Zollernalbkreis gehalten wurde, war groß.

„Die Flüchtlinge, die zu uns gefunden haben, brauchen mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie brauchen Beratung und Betreuung“, betonte der Amtsleiter des Rechts- und Ordnungsamt Thorsten Müller bei seiner Begrüßung, in der er auch allen Teilnehmenden für ihr herausragendes Engagement dankte.
 
Im Folgenden referierte Diplom Psychologin Ulrike Schneck von refugio stuttgart e.V. über die verschiedenen Traumata-Typen und die Bedeutung für die Betroffenen, aber auch für die Menschen, die traumatisierte Flüchtlinge betreuen. „Wenn wir von traumatisierten Flüchtlingen sprechen, sollten wir uns dessen bewusst sein, dass es hier nicht nur um eine psychische Krankheit geht, sondern um Menschenrechtsverletzungen,“ so Ulrike Schneck in ihrem Vortrag. Schneck informierte anschaulich über hilfreiche Verhaltensweisen von Helfenden. Der Blick wurde auch auf die Frage gerichtet, wie sich ehrenamtlich aktive Menschen selbst vor Überlastung schützen können.
 
Die Resonanz der Besucher war unisono positiv. „Danke für das wertvolle Seminar. Es war interessant und wichtig für mich“, so eine Teilnehmerin nach der Veranstaltung.
 
Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Caritasverband für das Dekanat Zollern e. V. statt. Um Menschen in der Flüchtlingshilfe zu unterstützen, bietet das Landratsamt kontinuierlich Vorträge und Workshops an.