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Kreistag des Zollernalbkreises verabschiedet einstimmig den Haushaltsplan

Der Kreistag des Zollernalbkreises hat den Haushaltsplan mit einem Gesamtvolumen von 217,5 Millionen Euro in der Kreistagssitzung am Montag einstimmig verabschiedet. Der Kreisumlagehebesatz wird auf 30,5 Prozent abgesenkt.

„Es ist ein solider Haushalt ohne Neuverschuldung.“, so Landrat Pauli. Die Kreisumlage wird um einen Prozentpunkt, von 31,5 auf 30,5 % herabgesetzt. „Damit können wir unsere Städte und Gemeinden im Zollernalbkreis um 2,7 Millionen Euro entlasten.“, so Landrat Pauli weiter.
 
Die Steuerkraftsumme der Städte und Gemeinden im Zollernalbkreis ist gegenüber dem Vorjahr um 17,4 Prozent gestiegen. Sie liegt erstmals deutlich über dem Anstieg des Landesdurchschnittes, der derzeit 5,6 Prozent beträgt. Das Volumen des Ergebnishaushaltes beläuft sich auf 202 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen im Finanzhaushalt umfasst 15,5 Millionen Euro.
 
Die Fortsetzung des dritten Bauabschnittes beim Zentrum am Fürstengarten in Hechingen, die Sanierung der Kreissporthalle in Albstadt sowie unterschiedliche Kreisstraßenprojekte stehen als Baumaßnahmen im kommenden Jahr an.
 
„Die Sicherung einer breiten medizinischen Versorgung im ambulanten und stationären Bereich ist eines der wichtigsten Anliegen des Zollernalbkreises. Als kommunaler Träger des Zollernalb Klinikums investieren wir kontinuierlich in moderne Medizin. Die weitere Planung und Erarbeitung der Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung des Zollernalb Klinikums steht 2017 an oberster Stelle.“ so Landrat Pauli.
 
Mittelfristig gesehen kommt die zielführende Weiterverfolgung der Planung der Regionalstadtbahn Neckar-Alb sowie der flächendeckende Ausbau von schnellem Internet im Zollernalbkreis hinzu.
 
In der gleichen Sitzung wurde das Ergebnis der Jahresrechnung 2015 festgestellt. Mehr Zuweisungen und geringere Ausgaben beim Personal und in anderen Bereichen, haben dazu geführt, dass insgesamt 4,9 Millionen Euro weniger Kredite aufgenommen werden mussten. Auch die Zahlen im Haushaltsjahr 2016 entwickeln sich positiv. Der Schuldenstand zum Ende 2016 liegt bei circa 26,5 Millionen Euro und bleibt damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt Pro-Kopf.
 
Im Zollernalbkreis leben rund 188.600 Menschen in 25 Städten und Gemeinden. Die Arbeitslosenquote liegt bei 3,3 Prozent (November 2016).
 
Es ist der erste Haushaltsplan, der nach dem Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR) erstellt ist. Die Kommunen in Baden-Württemberg sind gesetzlich verpflichtet bis 1. Januar 2020 auf NKHR umzustellen.