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Hantavirus-Infektionen vorbeugen

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Die derzeit bestehende Buchenvollmast begünstigt eine optimale Vermehrung der Rötelmaus. Sie ist hierzulande der Überträger des Hantavirus auf den Menschen. Eine Hantavirus-Infektion verursacht beim Menschen grippeähnliche Symptome und kann auch zu einer Nierenfunktionsstörung bis hin zum akuten Nierenversagen führen.

Das Landesgesundheitsamt empfiehlt daher, bereits jetzt in buchenwald-geprägten Gebieten Schutzmaßnahmen zu treffen, um sich vor einer Infektion mit dem durch Rötelmäuse übertragenen Virus zu schützen. Die Vermeidung des Kontaktes mit Ausscheidungen von Nagern ist die wichtigste Maßnahme einer Infektionsverhütung.

Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht dort, wo Rötelmäuse vorkommen und bei Tätigkeiten, bei denen Staub aufgewirbelt wird. Dies betrifft vor allem Holzarbeiten im Wald, Garten und Reinigung von Kellern, Schuppen, Scheunen und Ställen. Daneben ist die Bekämpfung von Nagetieren wichtig. Weitere Schutz- und Vorbeugemaßnahmen sollten eingehalten werden. Das Befeuchten von Flächen und das Lüften der Räume vor Reinigungsarbeiten bindet Staub. Eine Entsorgung zuvor desinfizierter Nagerausscheidungen vermindert das Ansteckungsrisiko. Auf gute Händehygiene ist zu achten.
 
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