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Edles Wohnambiente und Gaumenfreuden aus unseren Wäldern

Holz aus den Wäldern des Zollernalbkreises ist europaweit nachgefragt. Bei der Laubholzsubmission Hechingen/Reutlingen am 14. März 2017 verkaufte das Forstamt Eichenholz zu sehr guten Preisen.

Wie in den Vorjahren konnten auch in diesem Jahr die Kassen der waldbesitzenden Städte und Gemeinden mit den Erlösen aus der Versteigerung des Wertholzes gut gefüllt werden. In diesem Jahr stammt der teuerste Stamm aus dem Stadtwald Hechingen. Die Eiche wurde für knapp 4000€ an einen Holzfurnierhersteller verkauft. Das dort hergestellte Furnier findet seine Verwendung in der Aufwertung von Möbelstücken, Türen, Wandverkleidungen sowie im Interieur von Autos.

Eine Mehrzahl der Eichenstämme wird in den Sägewerken Deutschlands und Österreichs zu hochwertigen Vollholzmöbeln verarbeitet. So wurde unter anderem die gefragte „Wildeiche“ aus dem Gemeindewald Rangendingen zur Verfügung gestellt. Wer nun denkt, Rangendingen habe nur wilde Eiche zu bieten, der täuscht sich. Einige Stämme aus dem Gemeindewald wurden für die Wein-und Cognacfassherstellung nach Frankreich verkauft. So sorgt Eiche aus dem Zollernalbkreis weltweit für ein besonderes Geschmackserlebnis.

Bei der Submission, die das Forstamt Zollernalbkreis in Zusammenarbeit mit den Kreisen Reutlingen und Tübingen organisierte, wurden insgesamt 792 Fm Holz aus 13 Stadt- und Gemeindewäldern, fünf Privatwälder und den Staatswäldern der Landkreise angeboten. Die Stämme wurden in Reutlingen-Ohmenhausen auf einem zentralen Platz einzeln präsentiert. Zusätzlich wurde den Käufern ein Katalog mit den Eichen, Roteichen, Eschen, Bergahorne, Linden, Lärchen und auch Obstbäumen zur Verfügung gestellt. So war es den 19 Bietern möglich, die Hölzer genau unter die Lupe zu nehmen. Der Durchschnittspreis der Eiche lag mit 443 €/Fm auf einem stabilen und hohem Niveau. Lediglich bei der Esche war ein Preisrückgang zu verzeichnen. Mit einem Durchschnittspreis über alle Baumarten hinweg von 394 €/Fm wurde das Ergebnis aus dem Vorjahr um 4 % übertroffen. Mit diesem Resultat waren alle Beteiligten sehr zufrieden.